Deutsch-französisch-kroatische Podiumsdiskussion „Franco-German Reconciliation: A Model of Post-War Cooperation“ in Zusammenarbeit mit der Youth Initiative for Human Rights (YIHR)

Deutsch-französisch-kroatische Podiumsdiskussion Bild vergrößern (© Petar Vučetić/ VERN)

Der Europatag am 9. Mai ist für die Deutsche und die Französische Botschaft Anlass zurückzublicken auf die Erfolge des Friedens- und Versöhnungsprojekts Europäische Union. Nachbarstaaten in der Europäischen Union mit einer schwierigen gemeinsamen Vergangenheit, geprägt von den Opfern und Verlusten zweier Weltkriege, arbeiten heute im europäischen Rahmen Tag für Tag zusammen und schaffen so eine gemeinsame und friedliche Zukunft für die Menschen in Europa.

Der Versöhnungsprozess zwischen Deutschland und Frankreich zählt heute zu den europäischen Erfolgsgeschichten. Im letzten Jahr konnten beide Länder das 50-jährige Jubiläum der Unterzeichnung des Élyséevertrags durch den damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und den damaligen französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle feiern.

Auf dem Weg zu den heutigen engen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich gab es jedoch auch Widerstände zu überwinden – insbesondere Deutschland musste sich mit den Verbrechen seiner Vergangenheit auseinandersetzen.

Der nach dem Ende des Kalten Krieges begonnene deutsch-polnische Versöhnungsprozess zeigt, dass die Geschichte der Beziehungen zwischen zwei Staaten immer für sich steht und einzigartig ist. Dennoch ist es stets möglich, von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung an der Fachhochschule VERN am 14. Mai 2014 haben Botschafter Hans Peter Annen, die Botschafterin der Französischen Republik, Michèle Boccoz sowie Professor Drago Roksandić von der Universität Zagreb gemeinsam über die Entwicklung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und die Beziehungen zwischen den Staaten der Region gesprochen.

Der Gesprächsabend wurde von Deutscher und Französischer Botschaft sowie der Youth Initiative for Human Rights (YIHR) – Kroatien organisiert.