„Deutsch-kroatische Wissenschaftsbeziehungen: Wege in die Zukunft”

Am 26. Februar 2015 fand in der deutschen Residenz ein Empfang für kroatische Alumni der Alexander-von-Humboldt-Stiftung statt. Ehrengast war die Präsidentin der Republik Kroatien, Frau Kolinda Grabar-Kitarović. Am Empfang nahmen Stipendiaten und Preisträger der Alexander-von-Humboldt-Stiftung sowie hochrangige Vertreter aus dem politischen, kulturellen und wissenschaftlichen Leben Kroatiens teil.

Empfang für kroatische Humboldtianer Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Zagreb / Nela Fell)

Kroatische Staatspräsidentin würdigt Beitrag der Humboldt-Stiftung zu kroatisch-deutschen Beziehungen

Präsidentin Grabar-Kitarović sagte in Ihrer Ansprache, dass sie durch ihre persönliche Anwesenheit die Bedeutung der Entwicklung von Wissenschaft und Forschung unterstreiche, aber auch deren Verbindung zur Wirtschaft. Sie würdigte die Förderungsmaßnahmen der Humboldt-Stiftung als wichtigen Beitrag zur Stärkung der kroatischen Wissenschaft und zur kroatisch-deutschen Zusammenarbeit im Forschungsbereich. Die Vielfalt der kroatisch-deutschen Beziehungen umfasse nicht nur die in Deutschland lebenden Kroaten und deutsche Touristen in Kroatien, sondern auch Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung.

Rolle der Spitzenforschung in der globalisierten Welt

Mit dieser Veranstaltung soll „ein neues Kapitel in den langjährigen deutsch-kroatischen Wissenschaftsbeziehungen“ aufgeschlagen werden, hob Botschafter Annen in seinen Grußrede hervor. Sowohl in Kroatien wie auch in Deutschland und Europa brauche man heute mehr denn je Spitzenforschung, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Die Verbundenheit zwischen Deutschland und Kroatien, engen Partnern in der Europäischen Union, sei keine Selbstverständlichkeit. Sie lebe von der lebendigen Initiative und vom Engagement auf beiden Seiten, so Botschafter Annen.

Humboldtianer als Botschafter für Deutschland

Dr. Judith Schildt, für Europa zuständige Abteilungsleiterin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, sagte in ihrer Ansprache, die Alexander-von-Humboldt-Stiftung habe in den sechs Jahrzenten ihres Bestehens 203 Stipendien und Preise an Forscher aus Kroatien vergeben. Mehr als 140 Humboldt-Alumni arbeiteten dauerhaft in Kroatien und trügen zur nachhaltigen Forschungszusammenarbeit mit Deutschland bei. Frau Schildt bat die kroatischen Humboldtianer, ihre beruflichen und kulturellen Erfahrungen, die sie während ihres Deutschlandsaufenthalts gemacht haben, an den akademischen Nachwuchs weiterzugeben: „Seien Sie unsere Botschafter für Deutschland und wecken Sie die Neugier bei Ihren Studenten und Schülern.“

Kroatischer Humboldtianerklub als Teil des weltweiten Netzwerkes der Exzellenz

Der Präsident des Kroatischen Humboldtianerklubs Professor Pavo Barišić beschrieb in seiner Rede die Aktivitäten des kroatischen Humboldtianerklubs und äußerte, er sei stolz auf die Bedeutung der kroatischen Humboldtiander für die kroatische Wissenschaft. Mehrere Leiter der Zentren wisschenschaftlicher Exzellenz in Kroatien seien Humboldtianer. Besondere Aufgabe des Kroatischen Humboldtianerklubs sei es, junge Wissenschaftler in das Netz der Humboldtianer einzubinden.

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Grußwort von Botschafter Hans Peter Annen

Grußwort des Präsidenten des Kroatischen Humboldtianerklubs, Prof. Pavo Barišić

Grußwort von Dr. Judith Schildt, Abteilungsleiterin für Europa in der AvH

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Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung unterstützt Wissenschaftskooperationen zwischen exzellenten ausländischen und deutschen Forscherinnen und Forschern. Die Stiftung vergibt jährlich mehr als 700 Stipendien und Preise und pflegt langfristig Kontakte mit mehr als 26.000 Humboldtianern aus über 140 Ländern.

Als Mittlerorganisation der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik fördert die Stiftung den internationalen kulturellen Dialog und wissenschaftlichen Austausch.

In Kroatien sind über 150 herausragende Wissenschaftler Mitglieder der Alexander-von-Humboldt-Vereinigung.

„Deutsch-kroatische Wissenschaftsbeziehungen: Wege in die Zukunft”

Empfang für kroatische Humboldtianer