Begegnungsstätte der Donauschwaben in Kroatien eröffnet

Im Gedenken an die Angehörigen der deutschen und österreichischen Minderheit in Kroatien, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Arbeitslager Valpovo ums Leben gekommen sind, wurde in Organisation der Deutschen Gemeinschaft - Landsmannschaft der Donauschwaben in Kroatien und der Stadt Valpovo am 15. Mai 2010 die Begegnungsstätte der Donauschwaben in Valpovo eröffnet und der Tag der Vertreibung der Donauschwaben begangen.
Bild vergrößern Mit der Begegnungsstätte in Valpovo verfügt die deutsche Minderheit zum ersten Mal über einen Ort des Gedenkens zur Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs und über ein Zentrum, dass die Geschichte der Donauschwaben in Kroatien thematisiert.

Die Errichtung der Gedenkstätte wurde von Nikola Mak, ehemaliger Abgeordneter im Kroatischen Parlament, initiiert und von der kroatischen Regierung und der deutschen Bundesregierung, der Stadt Valpovo, dem Komitat Osijek-Baranja und privaten Förderern finanziert.

An der Eröffnung nahmen einstige Lagerinsassen, der kroatische Minister für Familie, Verteidiger und Generationensolidarität Tomislav Ivić, kroatische Parlamentsabgeordnete, der stellvertretende Präfekt von Osijek-Baranja Dinko Burić, der Bürgermeister der Stadt Valpovo Leon Žulj, der deutsche Botschafter Dr. Bernd Fischer und der österreichische Botschafter Jan Kickert und sowie der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch und der österreichische Parlamentsabgeordnete Norbert Kapeller teil.

Begegnungsstätte der Donauschwaben in Kroatien eröffnet