Barrierefreiheit

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Die Botschaft unterstützt Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung und ist bemüht, ihren Besuch an der Botschaft so einfach wie möglich zu gestalten.

Zugang zum Dienstgebäude der Botschaft

Die Botschaft verfügt derzeit nicht über Behindertenparkplätze. Es besteht jedoch die Möglichkeit, nach telefonischer Anmeldung einen Stellplatz der Botschaft zu benutzen.

Bitte klingeln Sie zwecks Anmeldung an der Gegensprechanlage der Zufahrtschranke. Der Sicherheitsdienst der Botschaft wird mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Der Zugang zur Botschaft ist derzeit nicht barrierefrei.

Sollten Sie besondere Unterstützung brauchen, bitten wir Sie, die Botschaft rechtzeitig im Voraus zu kontaktieren.

Allgemeine Informationen zur Barrierefreiheit in Zagreb

Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens, ist teilweise barrierefrei. Nicht alle öffentlichen Gebäude, Museen und Sehenswürdigkeiten haben rollstuhlgerechte Zugänge. Fußgängerüberwege sind durch Abrundungen in der Regel rollstuhlgerecht; die Fußgängerampeln sind durch akustische Signale den Bedürfnissen blinder und sehbehinderter Menschen angepasst.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Zagreb bestehen meistens aus Niederflurbussen mit Rampen sowie Niederflurstraßenbahnen.

Die Taxifahzeuge in Zagreb sind in der Regel nicht für gehbehinderte Menschen ausgestattet. Die Mitnahme von zusammenklappbaren Rollstühlen sollte bei der Taxibestellung im Voraus mitgeteilt werden.

Der Busbahnhof in Zagreb ist für Menschen mit Gehbehinderung vollständig zugänglich. Im nördlichen Teil des Busbahnhofgebäudes gibt es einen Aufzug, der zu den Ankunfts- und Abreiseterminals führt. Im südlichen und nördlichen Eingang ins Gebäude sowie am Ankunftsterminal gibt es Rolltreppen. Außerdem verbinden taktile Leitlinien den Außen- und Innenbereich des Bahnhofs, einschließlich der gegenüberliegenden Straßenbahnhaltestellen. Für die Begleitung von Menschen mit Behinderung und älteren schwer beweglichen Personen vom Eingang ins Busbahnhofgebäude bis zum jeweiligen Busterminal steht Busbahnhofpersonal zur Verfügung (vorherige Ankündigung unter Tel.-Nr.: +385 1 6008 645). 

Auf dem Zagreber Flughafen steht eine Assistenz für Reisende mit Behinderung auf Anfrage zur Verfügung (vorherige Ankündigung unter Tel.-Nr.: +385 1 4562 170 oder per E-Mail: mzlz-zagreb-airport%27%hr,prm). Reisende, die auf dem Zagreber Flughafen Unterstützung benötigen, sollten auch ihre Fluggesellschaft im Voraus über ihre individuellen Bedürfnisse informieren.

Der Zugang zum Terminalgebäude ist rollstuhlgerecht; das Gebäude ist mit Aufzügen ausgestattet. Ausgewiesene Behindertenparkplätze sind in der Nähe des Terminals verfügbar. 

Informationen des Flughafens Zagreb (Englisch):
http://www.zagreb-airport.hr/UserDocsImages/Information_for_Persons_with_Reduced_Mobility_PRM.pdf
Urlaub in Kroatien

Reisen kann für Menschen mit Behinderungen in Kroatien teilweise beschwerlich sein. Viele historische Städte, vor allem an der Küste, haben Marmorpflaster, schmale Fußwege und steile Straßen. Inzwischen informieren viele Hotels und kulturelle Einrichtungen (Museen, Galerien) auf ihren Websites über barrierefreien Zugang.

Hinweise für Menschen mit Behinderung in der Gespanschaft Istrien (Deutsch/Englisch/Italienisch/Kroatisch):
http://www.istra.hr/.app/download.php?file=Guide-for-disabled-Istria.pdf&lng=1
Hinweise zur Barrierefreiheit in Zagreb (Kroatisch, zum Teil Deutsch und Englisch):
http://www.zagreb.hr/UserDocsImages/grad_zagreb.pdf

Kontaktperson für Anfragen deutscher Bürgerinnen und Bürger zur Barrierefreiheit in Kroatien

Ansprechpartnerin in der Deutschen Botschaft Zagreb für Anfragen deutscher Bürgerinnen und Bürger zur Barrierefreiheit in Kroatien ist Frau Karola Knüppel (Tel.: +385 1 6300 100).

Inklusion in Deutschland

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Deutschland hat als einer der ersten Staaten das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) sowie das Zusatzprotokoll am 30. März 2007 unterzeichnet und am 24. Februar 2009 ratifiziert. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen, Chancengleichheit in der Bildung und in der Arbeitswelt herzustellen und allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit auf einen selbstbestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu geben.